Verführerisch, mythisch, schwarz.

Ok, meistens schwarz. Keine Sorge es geht hier nicht um Waschmittel für dunkle Wäsche. Wir lösen direkt auf: Es geht um Holunderbeeren. Diese sind waschechte, verzehrbare „Klassiker“, denn die Kultivierung der Pflanzen der Gattung Moschuskrautgewächse, ist durch prähistorische Funde belegt. So wundert es nicht, dass sich zahlreiche Mythen um den schwarzen Holunder ranken. Nebenbei sei gesagt, dass es auch roten Holunder gibt, dieser ist jedoch in Deutschland sehr selten und nicht so sagenumwoben.

Die Mythen und wir konzentrieren uns also auf den schwarzen Holunder. Negative Konnotationen lassen wir auch links liegen und staunen nicht schlecht, dass aus der nordischen Mythologie bekannt ist, dass die Göttin Freya (Beschützerin von Haus und Hof) ein großer Fan, des auch Fliederbeerbusch genannten Gewäches, war. Sie fand Holunderbeeren wohl so klasse, dass sie einen der Sträucher direkt als Wohnsitz auserkor. So weit reicht unsere Liebe zu den schwarzen Beeren noch nicht – dennoch sind wir große Fans.

Holunder im Hier und Jetzt

Geht es euch auch so, dass ihr die Holunderbeeren auf den Karten vieler Restaurants. vermisst? Gefühlt landeten früher dank Großeltern und Co. einfach mehr Holunderbeeren im Glas und auf dem Teller. Starten wir also mit den Vorzügen des Moschuskrautgewäches.

Holunderbeeren schmecken fruchtig und aromatisch. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind zahlreich, aber dazu später mehr.

In ist wer drin ist – oder was kann Holunder?

Sowohl Blüten als auch Beeren enthalten Flavonoide und ätherisches Öl. Die Beeren enthalten zudem u.a. Vitamin C, B und Folsäure. Achtet unbedingt darauf, dass die Früchte reif sind (also keine grünen Stellen mehr aufweisen), denn nur reife Beeren sind genießbar. Mit diesem kleinen Hinweis im Hinterkopf kann es also losgehen mit der Verarbeitung der Holunderbeeren. Wir können den Genuss von Holunderbeeren-Saft, Fliederbeerensuppe (am besten mit Schwemmklößchen), Holunderblüten-Tee und Co kaum abwarten. Rezepte findet ihr ganz leicht im Netz. Fast schon ein Muss für einen Spät-Sommertag ist die eben schon erwähnte Fliederbeerensuppe, die gelingt beispielsweise so: http://bit.ly/2u0U78K

Wie schmeckt Euch Holunder am besten? Schreibt es uns hier gerne als Kommentar.

 

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