Dietmar Bier

"Spaß, Wettkampfatmosphäre und der Wille, die eigenen Grenzen zu erreichen treiben mich an."

Biografie

Nach einem Kreuzbandabriss 1988 hat der behandelnde Arzt mir das Fußballspielen verboten. Zum Muskulaturaufbau sollte ich Radfahren, kurze Zeit später kam ich über das Laufen zum Schwimmen. 1989 absolvierte ich meinen ersten Triathlon und wurde danach in den Triathlon-Jugendkader Rheinland-Pfalz berufen. Ab 1989 forcierte ich das Training und konnte im Jugendbereich vordere Platzierungen erreichen. 1993 wurde ich in den Duathlon Nationalkader berufen.

Im Jahre 1996 habe ich aus privaten Gründen die sportlichen Aktivitäten reduziert. Nach einer Zeit der Zurückhaltung, wurde die Lust am Laufen wieder größer. In den Jahren 2000, 2001 und 2002 baute ich meine Form auf und richtete mein Training auf die längeren Distanzen aus. 2003 konnte ich bei meinen ersten Marathon in Echternach (Lux) in einer Zeit von 2:33:16 h finishen.

In der Saison 2005 habe ich den Trainingsumfang sowie die -intensität erhöht und konnte beim Mainz-Marathon meine Bestzeit von 2:29:30 h erreichen. In den nachfolgenden Jahren arbeitete ich weiter an meiner Ausdauerfähigkeit und habe jeweils im Bereich um 2:30 h den Marathon gefinisht. Im Jahr 2010 habe ich die Marathonmeisterschaft der M40 gewonnen.

Die Saison 2017 steht im Zeichen der Quali für HAWAII

Nun kehre ich zu meinen Triathlonwurzeln zurück und möchte mich in 2017 für den Triathlon auf Hawaii qualifizieren.


Interview

Fitfood vs. Süßes

Ich setze auf eine ausgewogene und wertvolle Ernährung. Am Renntag nehme ich leicht verdauliche Kost zu mir (Weißbrot mit Käse und Honig). Nach dem Rennen darf es dann auch mal ein großes Stück Kuchen sein.

Wie verbesserst du Deine Leistungsfähigkeit?

Gezieltes und kontinuierliches Training, wichtig ist hierbei, dass man auf den Körper hört und nicht blind dem Trainingsplan folgt.

Welche Tipps gibts Du anderen Athleten zum Thema Regeneration?

Grundsätzlich sollte im Training auf jede intensive eine lockere Einheit folgen. Die Geschwindigkeit beim regenerativen Laufen sollte dabei pro Kilometer rund ein bis zwei Minuten langsamer sein als im Wettkampf. Als Abwechslung sollte man sich beim regenerativen Training nicht nur auf das Laufen beschränken, sondern auch schwimmen und Fahrrad fahren, was Bänder, Sehnen und Knochen entlastet. Wichtig: die Zeit der aktiven und passiven Regeneration genießen, damit steigt der Spaß und die Lust auf das intensivere bzw. das nächste Lauftraining.

Reiseziel:

Mallorca, Fuerteventura, Berge

Song:

AC/DC Hells Bells

Athlet/Inspiration:

Früher war es Mark Allen, der Jäger auf der Laufstrecke beim Triathlon, heute Jan Frodeno (den ich persönlich kenne), der komplette Athlet.

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