Erhalte heute 30% auf Deine Bestellung mit dem Code FRIDAY30.
Hergestellt in Deutschland, Zertifizierte Qualität, Versand ab 25 € kostenfrei, 10% Newsletter-Rabatt
 

TRAIN – EAT – SLEEP – REPEAT

09.01.17 12:30

Dieses Mal ist die rasende Reporterin, Ramona Richter, nicht nur für LaRaSch on tour, sondern auch für Orthomol Sport®. Es geht mit den Profirennern Sabrina Mockenhaupt, Julian Flügel und Co. nach Andalusien ins Trainingslager. Beste Bedingungen also, die eigene „Widerstandskraft, Regeneration und Leistungsfähigkeit“ auf Biegen und Brechen zu testen. Attribute, die nicht nur im Leistungssport gefragt sind, sondern für die auch Orthomol Sport® sich stark macht.

Ramona hat für Euch Sebastian Reinwand interviewt. Worauf es im Trainingslager ankommt lest ihr hier:

TRAIN – EAT – SLEEP – REPEAT

… und das auf Dauerschleife. Na gut, maximal drei Mal täglich sollten reichen. Und dabei wichtig: Jeder so, wie er kann! Denn in einer Gruppe, in der unterschiedliche Niveaus aufeinander treffen, gilt es, sich zwar zu fordern aber nicht zu überfordern. Im Trainingslager gelangt man ohnehin an ungewohnte Grenzen und sollte sich demnach nicht zusätzlich unter Druck setzen. Die Kunst ist es, nach seinem Ermessen gezielt Reize zu setzen. Das bedeutet wiederum, die gemütliche Komfortzone zu verlassen, sich selbst herausfordern, aber nicht auf Teufel komm raus den Hulk in sich selbst.

Und dafür ist es sinnvoll, an die Hand genommen zu werden. Bei der siebentägigen Laufreise in Chiclana haben wir natürlich gleich mehr als zwei Hände und profitieren von dem Know-how der Spitzenläufer alias Sabrina Mockenhaupt, Julian Flügel, Andreas Straßner, Simon Stützel, unserem Sportmediziner Paul Schmidt und Sebastian Reinwand, der seine ‚Herde‘ im Blick behält und sicher durchs Programm lenkt.

Deshalb habe ich mir den Guten gleich mal geschnappt und ein paar Fragen gestellt, was ein Trainingslager ausmacht und worauf man achten sollte.

Was unterscheidet das normale Training von einem Trainingslager?

Sebastian: Im Trainingslager liegt der Fokus voll auf dem Training, es gibt keinen Job oder andere Alltagsverpflichtungen. Man hat zwischen den einzelnen Einheiten Zeit zur Erholung. Deshalb kann man die Belastung sowohl für Umfang als auch Intensität im Vergleich zu gewöhnlichen Trainingswochen erhöhen. Hinzu kommt die „Urlaubs- Euphorie“ – man ist unter Freunden und freut sich schon lange auf das Trainingslager. Das setzt natürlich zusätzlich Kräfte im Körper frei und die Psyche spielt natürlich auch im Training als auch Belastungsspitzen eine große Rolle.

Widerstandskraft, Regeneration und Leistungsfähigkeit – wie gehe ich mit dieser extra Belastung im Trainingslager um?

Sebastian: Die freie Zeit zwischen den Einheiten für Regeneration nutzen. Es spricht nichts gegen einen Spaziergang am Strand, aber ausführliche Stadtbummel und allzu lange Abende sind für die ausreichende Erholung abträglich. Einen kleinen Mittagsschlaf sollte sich jeder gönnen und bewirkt so manche Wunder vor der zweiten Einheit.

Was muss ich vor, während und im Nachhinein bedenken, damit sich das Training bestmöglichst auszahlt?

Sebastian: Man sollte keinesfalls unvorbereitet von Null auf Hundert in ein Trainingslager starten, d.h. ohne ein solides Grundniveau macht es keinen Sinn in ein Trainingslager zu fahren und dort viel zu trainieren.

In der Nachbereitung ist es vor allem der Mut, sich auszuruhen, auch wenn man sich gerade noch voll im Flow fühlt und gerne weiterhin mehr trainieren möchte. Aber der Körper braucht die Zeit, um die gesetzten Reize zu verarbeiten und umzusetzen.

Bei richtiger Herangehensweise, wie effektiv sind Trainingslager?

Sebastian: Meiner Erfahrung nach ist ein Trainingslager sehr gut und notwendig, um ein

neues Leistungsniveau zu erreichen. Vieles, das in den Wochen der Vorbereitung noch zäh läuft und viel Einsatz erfordert, geht einem nach dem Trainingslager leicht von der Hand bzw. den Beinen.

Welche Vor- und Nachteile bringt ein Trainingslager mit sich?

Sebastian: Der größte Vorteil ist ganz klar der quasi garantierte Leistungssprung in den Wochen danach. Man sollte aber immer darauf achten, nicht zu viel zu machen und rechtzeitig auch mal zurückzustecken. Oft „rollt“ es einfach so gut im Trainingslager, dass man ein kleines Zwicken ignoriert und unter der, wenn auch freundschaftlichen Konkurrenz der Gruppe, überall mithalten will und dabei Verletzungen riskiert, die sich später lange hinziehen können, nur weil man den einen Lauf eben noch mitmachen wollte.

Wann fährt man am besten ins Trainingslager?

Sebastian: Am meisten lohnt es sich natürlich, wenn das Wetter Zuhause schlecht ist. Ein Szeneriewechsel macht aber auch im Sommer Sinn, einfach nur, weil wegen dem schon angesprochenen Urlaubsfeeling und der gewonnenen Regenerationszeit. Wie ebenfalls schon angesprochen, sollte eine gewisse Belastungsverträglichkeit schon vorhanden sein, also z.B. zu Beginn des zweiten Drittels einer Marathonvorbereitung.

Wie ist ein Trainingslager typischerweise aufgebaut?

Sebastian: TRAIN – EAT – SLEEP – REPEAT und diese Schleife 2-3mal pro Tag.

Worauf legt ihr beim Lauftraining Wert? Worauf kommt es an?

Sebastian: Uns ist es wichtig, im Training für unterschiedliche Reize, also Abwechslung zu sorgen. Einfach nur jeden Tag zweimal die gleiche Runde im gleichen Tempo zu laufen, wäre doch sehr eintönig und würde auch trainingswissenschaftlich keinen Sinn machen.

Neue Reize wurden heute beim 100m Sprinten und dem buntem Lauf-ABC ganz bestimmt gesetzt. Aber auch das Barfuß-Auslaufen im Rasen ist im Alltag vielleicht auch nicht immer möglich – besonders wenn es Zuhause 30 Grad kälter ist. Das haben wir wettertechnisch auf jeden Fall schon mal gut getimed! Jetzt muss nur das Timing der Belastungen auch weiterhin stimmen bzw. genügend Zeit zwischen den einzelnen Trainingseinheiten liegen, damit sich bereits sieben Tage vielversprechend auf die eigene Leistungsfähigkeit auswirken. Aber neben dem Mut zum kleinen ‚Bubi‘ (Mittagsschlaf) auch der Mut, sich mit Rücksicht zu begegnen und den Übereifer dezent halten ?

Tags: Mocki Training Trainingslager Regeneration Leistung

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.