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Style statt Schlabberlook

27.10.14 13:15

Es gab mal Zeiten, da mistete man seinen Kleiderschrank aus und dachte bei dem ein oder anderen T-Shirt: Das tut’s noch fürs Joggen, fürs Basketball-Training oder als Schlafoutfit. Aktiver Sport in der Öffentlichkeit und der nächtliche Schlaf in den eigenen vier Wänden waren austauschbar – zumindest, was das Styling anging. Damit ist längst Schluss.

Der Joggingpfad gerät zum Laufsteg und zur Bühne für das beste, tollste und teuerste Equipment. Da erleben die Laufschuhe einen Farbrausch und die Augen bei manch Neon-Outfit eine schmerzhafte Blendung. Gut, die mag gerade in der dunkleren Jahreszeit durchaus zu verkraften sein angesichts verheerender Unfälle zwischen Sportlern, Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern. Reflektoren werden da vielleicht auch von Modemuffeln und Ewiggestrigen ein wenig unterschätzt.

Denn Sicherheit und Funktionalität schreiben die Sportklamotten-Designer mindestens ebenso groß wie modischen Chic. Das dicke Sweat-Shirt schlabberte schließlich nicht nur unschön um den guttrainierten Körper, es störte mitunter auch mächtig bei den schnittigen Bewegungen und saugte sich noch dazu unangenehm mit Schweiß auf, was den Stoff an der Haut kleben ließ. Dabei kühlte die Haut ab, man fror nach kürzester Zeit und setzte sich noch dazu einer möglichen Erkältung aus. Wer will das schon?

Da machen moderne, eng anliegende Hoodies und schmale Laufhosen nicht nur eine gute Figur. Die Hightech-Materialien lassen einen im besten Fall auch weniger schwitzen, halten den Schweiß von der Haut fern und verhindern auch bei kühleren Temperaturen ein schnelles Frieren. Bei den Hosen schützen außerdem Materialverstärkungen im Unter- und Oberschenkelbereich vor allzu raschem Verschleiß und können noch dazu die Kniegelenke unterstützen und damit stabilisierend wirken. Das gilt übrigens auch für die Sportsocken. Wer will schon ausgeleierte Exemplare, die im Schuh Falten werfen und dann zu schmerzhaften Druckstellen oder gar Blasen führen.

Ach, und dann sind da ja auch noch die speziellen Brillen – unterschiedlich getönt und geformt je nach Sportart und Trainingsort und moderne Uhren, die längst nicht nur die Zeit ansagen oder stoppen. Sie geben Trainingsintervalle vor, messen die Herzfrequenz und fordern einen auch schon mal zum nächsten Läufchen auf. Ein schlichter Zeitmesser reicht dem modernen Sportler nicht mehr.

Auch die Kappe, die mit entsprechendem Schirm gegen Sonne, Wind und Regen schützt, wird zum modischen Accessoire oder auch zu einem klaren Bekenntnis. Denn die darf durchaus auch mal das Logo des Lieblingsteams, der Highschool vom Austauschjahr oder der Strandbar des Urlaubsziels tragen. Den modischen Möglichkeiten sind also keine Grenzen gesetzt. Hauptsache man vergisst darüber nicht die sportliche Aktivität.

Aber jetzt mal Hand aufs Herz, wer fühlte sich beim Schulsport eigentlich wohl in dem ausgewaschenen und ausgeleierten T-Shirt? Vielleicht ist sie doch nicht so schlecht, all die trendige Sportkleidung. So ein neues Outfit kann schließlich enorm motivieren. Und das alte T-Shirt macht sich auch bestens als Putzlappen für Fußboden und Schuhe – im besten Fall Laufschuhen. Dann kommen die ausgedienten Klamotten doch noch irgendwie beim Sport zum Einsatz.

(wrw)

Tags: Style Kleidung Sportkleidung

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