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Raus aus der Doping-Falle – mit der Kölner Liste®

20.09.16 12:00

Rund um die Olympischen Spiele rückte das traurige Thema Doping mal wieder massiv in die Schlagzeilen. Doch es muss gar kein systematisches Doping sein, wie es einigen Ländern vorgeworfen wird. Manchmal nehmen Profis ebenso wie Freizeitsportler ganz unbewusst verbotene Stimulanzien und Anabolika zu sich – etwa über verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel. Und leider gilt in diesem Fall: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Aber es gibt eine hilfreiche Plattform: die Kölner Liste®.

Diese Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, den Sportlern die in Nahrungsergänzungsmittel enthaltenen Substanzen transparent darzustellen und so für sie das Doping-Risiko zu minimieren. Orthomol Sport® ist darauf bereits seit 2006 gelistet und bietet Athleten daher die Sicherheit, ein geprüftes Produkt zu erhalten, um Leistungsfähigkeit und Regeneration zu fördern, die Widerstandskraft zu unterstützen.

Unzureichende Hygiene, lasche Kontrollen

Doch wie kann es überhaupt zu Verunreinigungen von Nahrungsergänzungsmitteln kommen? Manchmal geschieht dies unbeabsichtigt im Produktions- oder Verpackungsprozess. Schon kleine Mengen, die sich zum Beispiel über Maschinen in die Produkte „schleichen“, reichen aus, um zu positiven Doping-Proben zu führen und bedeuten dann mitunter das Ende der sportlichen Karriere.

 Infos, Transparenz, Orientierung – die Kölner Liste®

Um das Risiko von unbewusstem Doping zu minimieren, hat der Olympiastützpunkt Rheinland die Kölner Liste® ins Leben gerufen. Alle dort aufgelisteten Produkte sind mindestens einmal am Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln (ZePräDo) auf anabol-androgene Steroide (Prohormone) und Stimulanzien untersucht worden. Damit sind die beiden größten Risikoquellen für verunreinigte Produkte ausgeschaltet. Daneben bietet die Kölner Liste® Unternehmen die Möglichkeit zur Selbstauskunft. Die Hersteller können regelmäßig ihre Produkte zur Analyse einschicken, die Ergebnisse werden für jeden abrufbar hier http://www.koelnerliste.com/produkt-datenbank.html veröffentlicht.

 Eine kleine Gebrauchsanweisung

Wer prüfen will, dass ein Nahrungsergänzungsmittel alle Sicherheitsstandards erfüllt, sollte in der Datenbank zunächst die Selbstauskunft des Herstellers kontrollieren. Wenn das Unternehmen angibt, keine Prohormone beziehungsweise Anabolika herzustellen und wenn es im kompletten Herstellungs-, Verarbeitungs- und Vertriebsprozess einen Kontakt mit Prohormonen oder Anabolika ausschließen kann, dann ist die höchst mögliche Sicherheit gegeben. Eine weitere Kontrollmöglichkeit ist die Anzahl der Produktanalysen. Denn regelmäßige Kontrollen erhöhen die Sicherheit des Produktes.

Strenge Kontrollen bei Orthomol Sport®

Orthomol Sport® wird in der Regel vierteljährlich am Zentrum für präventive Dopingforschung in Köln auf anabole Steroide und Stimulanzien überprüft. Als verantwortungsvoller Hersteller und offizieller Ausrüster von Profi-Fußballern, Ausdauersportlern und Olympiateilnehmern des Olympiastützpunktes Rheinland nimmt Orthomol diese Tests für Orthomol Sport®, aber auch Orthomol Immun®, Orthomol arthroplus® und Orthomol Tendo® regelmäßig freiwillig vor. Die Sportler sollen bestmöglich unterstützt werden, daher liegt dem Unternehmen die Qualität, Sicherheit und Transparenz der Produkte am Herzen.

Vorsicht vor nicht geprüften Produkten

Von dem ungeprüften Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln raten die Experten der Kölner Liste® grundsätzlich ab. Häufig kommen diese Produkte aus dem Ausland. Aus den USA stammen viele Funde verbotener Substanzen in Nahrungsergänzungsmitteln. Wenn ein Produkt nicht auf der Kölner Liste® zu finden ist, sollte der Sportler auf jeden Fall Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen und das Kontaminationsrisiko erfragen.

 Verantwortung trägt jeder selbst

Grundsätzlich aber gilt, dass die Nennung eines Produktes in der Kölner Liste® das Doping-Risiko lediglich minimiert. Vollständig kann eine Verunreinigung trotz Listung nicht ausgeschlossen werden. Die letztendliche Einschätzung und Verantwortung liegt immer beim Athleten selbst.

Tags: Doping Kölner Liste Transparenz

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