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Legales Doping für Lust, Liebe und Leistungsfähigkeit

23.05.14 06:45

Gut, so ziemlich jeder freut sich, wenn die graue Jahreszeit endlich vorüber ist. Selbst wenn der vergangene Winter in den meisten Teilen der Republik mehr als mild war, Schnee nur in den wenigstens Regionen vom Himmel fiel und die Landschaften mit einer weißen Schicht überzog. Schön ist es, wenn die Tage endliche länger werden, die Temperaturen steigen. Aber was soll dieses alljährlich wiederkehrende Gerede von den Frühlingsgefühlen? Einst glaubte man tatsächlich, dass diese etwas mit den Sexualhormonen zu tun hatten. Tatsächlich kursierten Studien, die belegten, dass im Februar die meisten Kinder geboren wurden. Das deute darauf hin, dass die Zeugungen vor allem im Mai stattfanden. Im Frühling, so weitere Erklärungen, erwache die gesamte Natur und dazu zähle nun mal auch der Mensch, dessen Geschlechtsleben sich verstärke, die Zeigungskraft des Körpers wie des Geistes werde größer, Hautdrüsen und Lymphsystem zeigten zugleich eine regere Tätigkeit. Das allerdings war vor inzwischen fast 200 Jahren.

Inzwischen sind diese wissenschaftlichen Erkenntnisse ein wenig in Vergessenheit geraten. Dafür ist jetzt allerorten von den Glückshormonen die Rede. Der Körper produziert weniger von dem Schlafhormon Melatonin, dafür sorgen Sonne und Licht für eine erhöhte Ausschüttung an Serotonin, also des weitläufig als Glückshormon bekannten Stoffes. Und dann sind da ja auch noch die optischen Reize, die zunehmen, wenn sich vor allem das weibliche Geschlecht luftiger kleidet und mehr Haut, wenn auch meist kalkweiße, zur Schau trägt. Schön und gut, aber was, wenn man so gar nicht paarungswillig ist oder der geeignete Paarungspartner partout nicht auftauchen will?

Auch da haben Wissenschaftler, Studien, Umfragen die passende Antwort. Denn die gute Nachricht lautet für alle, die nicht nur romantische Gedanken im Kopf haben: Frühlingsgefühle rufen bei den meisten Deutschen mehr Drang nach Bewegung als nach Sex hervor.

Woman flexing arms

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid ergab, dass 81 Prozent der Bundesbürger mit Aufkeimen der Natur, Lust auf Sport im Freien verspüren, 61 Prozent packt das Fernweh. Nur 45 Prozent empfinden eine besondere Sehnsucht nach Sex. Auch wenn das eine das andere durchaus nicht ausschließt. Und doch lässt es den beruhigenden Schluss zu, dass Körper und Geist gar nicht anders können, als mit vollem Elan ins Training einzusteigen. Und wie gut, dass man damit nicht allein ist. Vielleicht bringen die Frühlingsgefühle dann ja noch ganz andere Effekte mit sich – für die Leistungsfähigkeit und das künftige Liebesleben.

Tags: Frühlingsgefühle Lust Liebe Glückshormone Leistungsfähigkeit

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