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Laufen macht glücklich!

29.07.14 00:00

Manchmal mag man es kaum glauben, dass Laufen tatsächlich glücklich macht. Wenn einem beim morgendlichen Weg zur Arbeit oder sonntäglichen Spaziergang durch den Park hochkonzentrierte, asketisch anmutende Menschen mit versteinerten Minen entgegen kommen. Dabei heißt es doch allerorten, dass sportliche Aktivität im Allgemeinen und Laufen im Besonderen Glückshormone freisetzt, Stimmungskiller in Schach hält und überhaupt Körper, Geist und Seele wohltuend beeinflusst. Gut, diese eher freundlos wirkenden Läufer mögen schon bei Kilometer 35 angekommen sein, der neue Schuh mag scheuern, die Gedanken an die bevorstehende Arbeit, das Meeting mit dem Chef die Stimmung drücken. Aber was ist denn nun dran an dem Glücklichmacher Laufen.

Freigesetzte Botenstoffe

Die Wissenschaftler streiten noch, welche Hormone aktiviert, welche Botenstoffe freigesetzt werden. Und doch gibt es zahlreiche Gründe, warum Laufen glücklich macht, abgesehen von der Tatsache, dass sich die meisten Menschen nach der ersten körperlichen Erschöpfung dann mit ihrem Körper ganz gut fühlen, fit und gesund sind.

Ab in den Matsch

Da ist aber auch dieses fast archaische Gefühl, das aufkommt, wenn man durch Pfütze und Matsch läuft. Vielleicht sind es auch die Kindheitserinnerungen – auf jeden Fall stören nasse Füße und bespritzte Hosen gar nicht mehr. Erstaunlicherweise ärgert man sich später nicht einmal über die schmutzigen Socken, die kaum sauber zu bekommen sind. Schließlich gilt die ganze Konzentration dem Training und nicht der Klamotte.

Schweißflecken? Ja gerne

Auch scheint es enorm zu befreien – vielleicht auch nur Frauen – wenn Schweißflecken unter den Armen unübersehbar sind, Rinnsale an Schläfen, zwischen Schulterblättern und am Dekolleté ihre Spuren auf dem T-Shirt hinterlassen dürfen und man so neben all den coolen Langschläfern und genervten Eltern am Sonntag die Bäckerei selbstbewusst betritt.

Mode motiviert

Das Outfit hat noch eine ganz andere Komponente – abgesehen natürlich von ihrer Funktionalität. Denn neue Trainingskleidung zu kaufen und dann „auszuführen“ macht Spaß und motiviert ungemein. Außerdem, wer sich wohl in seiner Haut und seinem Outfit fühlt, ist logischerweise glücklich.

Den Unbekannten grüßen

Und dann gibt es noch diese Momente, etwa wenn man an seinem freien Tag zur Mittagszeit durch den Wald läuft und ausschließlich auf Hundebesitzer, junge Eltern (vorzugsweise Mütter) und Gleichgesinnte trifft. Da lächelt man sich freundlich zu, grüßt und ab und zu kommt es sogar zu einem kurzen Plausch – meist wenn man überholt wird. Und plötzlich ist man Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft, die weiß, wo der Hase lang läuft. Funktioniert übrigens auch frühmorgens oder spätabends. Entscheidend ist, dass die Strecke nicht von Läufern überbevölkert ist und man sich ob des eher seltenen Zusammentreffens mit Gleichgesinnten auch noch irgendwie besonders fühlt.

Charakterstärken ausbauen

Egal, welche Hormone, Gedanken, körpereigenen Reaktionen oder äußerlichen Reize beim Laufen für die Glücksgefühle sorgen, gute Gründe gibt es ausreichend. Und wem die noch nicht genügen: Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass Läufer intelligent, zuverlässig, emotional gefestigt, reif, selbstsicher, ernst, dennoch fantasievoll, unabhängig, entspannt und locker sind. Was braucht man mehr zum Glücklichsein?

WRW

Tags: Laufen Joggen Spazieren Glückshormone Botenstoffe

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