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Esskastanien – herrlich süß und echt gesund

28.10.16 15:30

Lange galten Esskastanien als Dickmacher schlechthin – dabei sind die Nussfrüchte ein echter Alleskönner – als Beilage, Füllung oder köstliche Nascherei. Sie enthalten viel weniger Fett als etwa Walnüsse und sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Und sie machen gerade in Herbst und Winter einfach glücklich.

Schmecken auch ohne Weihnachtsglocken

Vor einigen Jahren noch, da konnte man die Esskastanien nur an den wenigen Tagen des Weihnachtsmarktes genießen oder wenn Freunde sie als exotisches Mitbringsel aus Norditalien oder Frankreich im Gepäck hatten. Inzwischen gibt es die Maroni-Stände in den Innenstädten fast so früh wie das Weihnachtsgebäck in den Supermarktregalen. Für den Hausgebrauch sind sie ab Ende September in den Geschäften zu bekommen oder in heimischen Gefilden zu sammeln. Denn längst hat sich die Nussfrucht zu einer beliebten Zutat in der modernen Küche entwickelt.

Angeritzt und ab in den Ofen

Doch zu allererst sind die Esskastanien, die in den grünen pieksigen Hülsen an den Bäumen hängen und erst reif sind, wenn die Fruchthülsen platzen, eine tolle Nascherei – auf dem Weihnachts- oder Jahrmarkt, genauso wie zu Hause. Wer sie selber gesammelt hat, lässt sie am besten ein paar Tage an einem luftigen Ort trocknen, weil sich dann die Stärke in Zucker verwandeln kann, sie also noch süßer schmecken. Dann ritzt man sie einfach kreuzweise mit einem kleinen scharfen Messer an, verteilt sie auf einem Backblech und röstet sie je nach Größe etwa 15 Minuten bei 180 bis 200 Grad, bis sich die Schale nach außen biegt. Dann am besten noch heiß schälen und auch die pelzige Innenhaut entfernen. Beides bohrt sich zwar gerne unter die Fingernägel, aber dafür wärmen die Maroni frisch aus dem Feuer so herrlich die Hände und später den Magen. Für die feine Küche schmecken sie püriert als Beilage, zur Füllung von Gans und Truthahn, im Risotto und mit Rot- und Rosenkohl ebenso wie in einer cremigen Maronensuppe.

Maroni – immer bereit

Frische Esskastanien kommen von September bis März vor allem aus der Türkei, Spanien, Italien und Südfrankreich, aber auch aus Süddeutschland. In offenen Körben oder Kisten und in einem kühlen, trockenen Raum sind frische Esskastanien etwa drei Monate haltbar, heißt es beim aid infodienst. Wer außerhalb der Saison Appetit auf Maronen hat, kann zu tiefgefrorenen oder konservierten Esskastanien aus der Dose, dem Glas oder dem Vakuumpack greifen. Köstlich sind sie zwar das ganze Jahr über, aber so richtig schmecken sie doch erst, wenn’s draußen kühler und dunkler wird.

Tags: Herbst Kastanien Ernährung Winter

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