Hergestellt in Deutschland, Zertifizierte Qualität, Versand ab 25 € kostenfrei, 10% Newsletter-Rabatt
 

Die Kölner Liste® schützt vor Doping-Fallen

12.08.15 13:00

Doping durch Nahrungsergänzungsmittel? Die Kölner Liste® schafft Transparenz

Anfang des Jahres sorgte ein Doping-Vergehen im Fußball bei vielen Profi- und Breitensportlern für Unbehagen: Bei Cebio Soukou von Rot-Weiß-Essen wurde die verbotene Substanz Methylhexanamin festgestellt. Er nahm sie, nachweislich unwissentlich, durch ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Fälle wie der von Cebio Soukou beunruhigen viele Sportler. Sie machen deutlich, dass in Nahrungsergänzungsmitteln verbotene Stimulanzien und Anabolika stecken können. Hilfe bei der Überprüfung von Nahrungsergänzungsmitteln bietet die Kölner Liste®, auf der auch Orthomol Sport, Orthomol Immun, Orthomol arthroplus und Orthomol Tendo gelistet sind.

Doping-Falle Nahrungsergänzungsmittel?

Verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel entstehen entweder durch bewusstes Beimischen von Doping-Substanzen, etwa weil ein Hersteller versucht, die Wirksamkeit seines Produktes zu erhöhen. Oder es handelt sich um unbeabsichtigte Kontamination im Produktions- oder Verpackungsprozess. Auf der Verpackung sind die Stoffe nicht ausgewiesen, schon kleine Mengen ohne jeglichen Doping-Effekt können aber zu einer positiven Doping-Probe führen. Die sportlichen Folgen im Falle von Wettkampfsperren und der damit verbundene Misskredit sind nicht zu unterschätzen. Was können Sportler also tun, um sich vor unbewusstem Doping zu schützen?

Die Kölner Liste® sorgt für Durchblick bei Nahrungsergänzungsmitteln

Hilfe und Orientierung bietet die Kölner Liste ®, auf der auch Orthomol Sport bereits seit 2006 geführt wird. Alle dort aufgelisteten Produkte sind mindestens einmal am Zentrum für Präventive Dopingforschung der Deutschen Sporthochschule Köln (ZePräDo) auf anabol-androgene Steroide (Prohormone) und Stimulantien untersucht worden. Damit sind die beiden größten Risikoquellen für verunreinigte Produkte ausgeschaltet. Als Initiative des Olympiastützpunkts Rheinland hat es die Kölner Liste® sich zur Aufgabe gemacht, den Sportlern die in Nahrungsergänzungsmittel enthaltenen Substanzen transparent zu machen und das Doping-Risiko zu minimieren.

Wie können Sportler die Sicherheit eines Produkts einschätzen?

Bei allen auf der Kölner Liste® geführten Produkten sollten die Sportler in der Produkt-Datenbank zunächst die Selbstauskunft des Herstellers kontrollieren. Wenn das Unternehmen angibt, keine Prohormone bzw. Anabolika herzustellen und wenn es im kompletten Herstellungs-, Verarbeitungs- und Vertriebsprozess einen Kontakt mit Prohormonen bzw. Anabolika ausschließen kann, dann ist die höchste Sicherheit gegeben. Eine weitere Kontrollmöglichkeit ist die Anzahl der Produktanalysen, denn regelmäßige Kontrollen erhöhen die Sicherheit des Produktes.

Von dem ungeprüften Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln z.B. im Internet raten die Experten der Kölner Liste® grundsätzlich ab. Häufig kommen diese Produkte aus den USA, und von dort stammen die meisten Funde verbotener Substanzen in Nahrungsergänzungsmitteln. Auch werden die Produktions- und Verpackungsmaschinen in den USA häufig nur unzureichend gereinigt, so dass auch ungewollt an sich saubere Nahrungsergänzungsmittel mit Prohormone und/oder Stimulantien aus anderen Produkten des Herstellers kontaminiert werden können.

Generell können ausländische Produkte Substanzen enthalten, die in Deutschland verboten oder nur als zugelassene Arzneimittel erhältlich sind. Wenn ein Produkt nicht auf der Kölner Liste® zu finden ist, sollte der Sportler auf jeden Fall Kontakt mit dem Hersteller aufnehmen und das Kontaminationsrisiko erfragen.

Strenge Qualitätskontrollen bei Orthomol Sport

Orthomol Sport wird in der Regel vierteljährlich am Zentrum für präventive Dopingforschung in Köln auf anabole Steroide und Stimulanzien überprüft. Als verantwortungsvoller Hersteller und offizieller Ausrüster von Profi-Fußballern, Ausdauersportlern und zahlreichen Olympiateilnehmern des Olympiastützpunktes Rheinland nimmt Orthomol Sport diese Tests regelmäßig freiwillig vor. Die Sportler sollen bestmöglich unterstützt werden, daher liegt dem Unternehmen die Qualität, Sicherheit und Transparenz der Produkte am Herzen.

Dass es zu unverschuldeten positiven Dopingbefunden im Profisport kommt, liegt vor allem an den unzureichenden Informationen über einzelne Nahrungsergänzungsmittel und der Unwissenheit der Athleten. Die Konsequenzen trägt hier immer der Sportler. Daher gilt: Ein Blick in die Kölner Liste® lohnt sich.

Tags: Doping Kölner Liste Transparenz Olympiastützpunkt Rheinland

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.