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Der Berg ruft!

04.08.15 17:45

Also sind wir dem Ruf gefolgt und haben unsere Orthomol Sport-Läuferin Susanne Wings in der Schweiz getroffen. Die gebürtige Aachenerin steckte zu diesem Zeitpunkt mitten in den Trainingsvorbereitungen für den kommenden Transalpine-Run (TAR). Bereits im letzten Jahr erkämpfte sie sich dort mit ihrem Partner Samuel Nef einen sensationellen zweiten Platz als Mixed Team.

Für alle, die noch nichts von diesem extremen Lauf gehört haben, hier ein kurzes Update: 
Der alljährlich stattfindende TAR ist nicht irgendein Run. Die Athleten überqueren in acht Tagesetappen die Alpen und müssen dabei 16.310 Höhenmeter bewältigen. Neben Kräfte zehrenden Strecken fordern auch Wetterkapriolen und technisch extrem anspruchsvolle Passagen den Teilnehmern viel ab.
Wir wollten von Susanne wissen wie sie es schafft, sich immer wieder auf’s Neue zu motivieren und wie sie sich auf Trail Läufe vorbereitet. Da die Läuferin unter der Woche lange arbeitet, ist es zunächst wichtig, die Trainingseinheiten bestmöglich in den Alltag zu integrieren. Neben den täglichen einstündigen Trainingseinheiten bricht sie am Wochenende zu langen Läufen in den Bergen auf. Susanne sagt: „Sowohl beim Training als auch beim Rennen ist es wichtig, sich nicht zu stark unter Druck zu setzen, aber immer zu versuchen, das Beste zu geben.“ Dabei verschweigt sie nicht, dass es ihr nicht immer leicht fällt, sich zu motivieren – gerade wenn es mal nicht so rund läuft. Um wieder Fahrt aufzunehmen helfen ihr die richtigen Zielsetzungen. Susanne erzählt uns, dass es bei den Läufen für sie motivierender ist sich eher zum Ziel zu setzten, eine Strecke gut zu meistern, als sich zu sagen: „Heute hole ich den Etappensieg.“

Die richtige Zielsetzung ist also ein Schlüsselfaktor. Aber was tun, wenn der Gedanke ans Aufgeben einem doch näher liegt als weiter zu laufen?

„Die Fähigkeit an sich selbst zu glauben und zu kämpfen ist sehr wichtig im Sport“, erfahren wir von Susanne. Sie schätzt, dass bis zu 40 Prozent des sportlichen Erfolgs bei Ihr auf mentale Stärke zurück zu führen sind – gerade bei sehr langen Etappen.
Dieses „Sich-selbst-puschen“, das Vertrauen in die eigene Leistungsstärke und die Fähigkeit, Niederlagen als Chance zu begreifen wird in der Fachsprache oft als mentale Fitness oder Selbstwirklichkeit bezeichnet.
Aufgeben kam für die Transalpine Läuferin bisher nie in Frage, auch wenn es manchmal sehr hart war. Sie nutzt die positiven Erfahrungen des Durchhaltens. Susanne:“ Hat man den Punkt einmal überwunden und läuft sein Tempo weiter, fällt der weitere Lauf leichter. Alle Überwindungen der Tiefs stärken das Selbstvertrauen in die eigene Leistung und Stärke.“

Susanne helfen diese sportlichen Grenzerfahrungen auch dabei, im Alltag oder im Job Krisen besser zu meistern. Das glauben wir sofort, denn nach einem aufregenden Tag in der Schweiz ist klar: Susanne ist kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit.
Leider muss die Teilnahme am diesjährigen Transalpine-Run aus privaten Gründen ausfallen aber auch die Vorbereitung für „umsonst“ stürzt Susanne nicht in eine mentale Krise. „So ist das Leben“, sagt Susanne. Auch wenn sie etwas traurig über die Absage ist, so macht sie doch eine Kampfansage für 2016, denn da möchten die beiden wieder doppelt motiviert an den Start gehen. Susanne, wir glauben fest an dich und Samuel.

Tags: Transalpine Run Alpen Susanne Wings Laufen

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