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Das weiße Gold – vom Allerweltsmittel zum Lifestyle-Produkt

16.09.16 19:30

Na, im Sommer auch Fleur de Sel aus Frankreich, Meersalz von Mallorca oder Himalaya-Salz aus Nepal von der Freundin als Mitbringsel bekommen? Früher verpönt, hat sich das „weiße Gold“ inzwischen zum echten Lifestyle-Produkt gemausert. In vielen Haushalten kommt normales Streusalz nicht mal mehr ins Nudelwasser. Aber was hat es denn auf sich mit den vielen Sorten, und wie steht es um die optimale Salzzufuhr insbesondere für Sportler?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat eine klare Auffassung zum Salzkonsum: Sie empfiehlt täglich nicht mehr als sechs Gramm. Allerdings zeigen Studien, dass die meisten Menschen in Deutschland sehr viel mehr Salz verzehren. Und zwar nicht in der Suppe oder auf dem Frühstücksei, sondern in erster Linie in verarbeiteten Lebensmitteln, also in Wurst und Käse, in Fertiggerichten und Fastfood, aber auch in Brot. Wer selber kocht und ein wenig auf die Zutatenlisten schaut, kann schon mal unnötiges Salz sparen. Komplett darauf zu verzichten, ist nicht nur ziemlich fad, sondern ernährungsphysiologisch auch wenig sinnvoll.

 

Salz ist lebensnotwendig

Für unseren Körper ist Salz wichtig, denn er kann selbst weder Natrium noch Chlorid bilden. Natrium übernimmt im Stoffwechsel gleich mehrere Funktionen und spielt bei der Nerven- und Muskelfunktion eine Rolle sowie bei der Regulierung des Wasserhaushalts im menschlichen Organismus. Zudem wirkt es sich auf den Blutdruck aus, was immer wieder kritisch diskutiert wird. Experten gehen davon, dass ein zu hoher Salzkonsum den Blutdruck in die Höhe treiben kann. Auch Herzkreislauferkrankungen können die Folge sein.

 

Wer schwitzt, verliert Salz

Bei intensiver sportlicher Aktivität nimmt Salz eine besondere Stellung ein, da es über den Schweiß verloren geht. Das ist zwar bei jedem Menschen sehr individuell und hängt unter anderem vom Trainingszustand und der Umgebungstemperatur ab. Grundsätzlich gilt aber, dass ein Liter Schweiß durchschnittlich etwa zwei Gramm Natriumchlorid enthält. Da der Körper Natrium braucht, um zum Beispiel Wasser in die Zellen aufzunehmen, kann es sinnvoll sein, da etwas nachzusteuern, in Form von Elektrolyt-Getränken, die Natrium enthalten.

 

Große Kristalle, kleinste Krümel

Und wie steht’s nun um das Himalaya-Salz und Kochsalz aus dem Supermarkt? Die chemische Antwort ist ganz einfach, wie der aid-infodienst schreibt. Salz bleibt Salz, weil es nun mal Natriumchlorid ist. Vielmehr unterscheidet die Kristallgröße über den Geschmack. Da wir Salz über die Geschmacksknospen auf unserer Zunge schmecken, nehmen sie einen feinen Krümel anders wahr als ein großes Korn. Die Farbe des Salzes spielt hingegen keine Rolle, sieht aber mitunter hübsch aus. Und so ein Salztöpfchen aus Ibiza macht sich auf dem Esstisch auch besser als eine gelbe 250-Gramm-Packung.

Tags: Ernährung Salz Stoffwechsel Sport Elektrolyte

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