Expertentipps für den sportlichen Einstieg

Es gibt tausend gute Gründe sich sportlich zu betätigen – so viel ist klar. Ein stressiger Alltag, der innere Schweinehund oder aber Verletzungen können jedoch der sportlichen Aktivität ein „Schnippchen schlagen“. Wie also am besten vorgehen, damit der sportliche Wiedereinstieg gelingt und möglichst langanhaltend Freude bereitet?

Unsere Orthomol Sport Expertin Susanne Buckenlei stand für euch Rede und Antwort, wie der sportliche Einstieg beziehungsweise Wiedereinstieg gelingen kann. Sie kann dafür aus einem breiten Erfahrungsschatz schöpfen, schließlich ist die diplomierte Sportwissenschaftlerin selbst erfolgreiche Triathletin und coacht zahlreiche Athleten. Aber lest selbst:

– Die Vorsätze sind geschmiedet – schön und gut. Aber wie gelingt der sportliche Einstieg / Wiedereinstieg am besten bzw. langfristig? 

Vor allem mit etwas Gelassenheit 😉! Zu große Anfangseuphorie hält nie lange an und führt eher zu frühzeitigem Abbruch der Vorsätze als zu kontinuierlichem Aufbau. Ich empfehle eigentlich jedem einen Status Quo mit Hilfe einer Leistungsdiagnostik zu bestimmen. Man weiß dann, wie es um die körperliche Leistungsfähigkeit steht, wo Stärken und Schwächen liegen und erhält ein Update über die richtigen Trainingszonen, damit auch die Belastungsintensität im Training stimmt.

– Verletzung, Zeitmangel, fehlende Motivation etc. können Faktoren sein, mit dem Sport auszusetzen. Wie lässt sich Sport ganz neu oder wieder in den Alltag einbinden?

Verletzungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben: falsches Material, falsche oder zu hohe Belastung, Fehlhaltungen und auch Unfälle. Hier gilt es, sich mit Hilfe von Experten hinsichtlich der genannten Punkte zusammenzusetzen. Aber vor allem auch das Training geduldig langsam zu steigern und nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Zeitmangel und fehlende Motivation sind die täglichen kleinen Gegner, vor allem bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit. Mir selbst haben immer Ziele geholfen, um den roten Faden nicht zu verlieren, denn die Vorfreude aber auch der Respekt vor einem anstehenden Event oder Wettkampf haben mich bei jedem Wetter hinausgetrieben!

– Gibt es Sportarten, die besonders für Anfänger / Wiedereinsteiger geeignet sind?

Radfahren, Schwimmen, Walken und Athletiktraining sind gute Möglichkeiten, um einzusteigen. Aus Walken wird Run&Walk und später auch der Dauerlauf.

 – Was sollte vermieden werden, um nicht direkt wieder die Lust am Sport zu verlieren?

Zu schnell, zu viel und eine zu hohe Steigerung vom Umfang, Intensität und Dauer des Trainings. Der Sport muss sich gut in den normalen Alltag integrieren lassen, damit er dauerhaft machbar ist. Anfangs besteht sicherlich die Motivation alles hinten anzustellen, aber wenn neben dem Sport kein soziales Leben mehr möglich ist, oder der Job zu kurz kommt, bleibt das Training ein kurzfristiges Unterfangen. Auch sollte man sich v.a. auf sich selbst konzentrieren und nicht an Anderen orientieren. Training muss individuell abgestimmt werden.

– Das Klischee besagt, dass besonders im Januar Fitness-Studios und Co. überdurchschnittlich gut besucht sind. Bereits im Februar schmeißen viele wieder sprichwörtlich das „Sport-Handtuch“. Wie motiviert man sich langfristig? Wie geht man am besten mit Motivationstiefs um?

Wie oben schon genannt: Ziele stecken. Und wenn die großen Ziele zu weit weg sind, dann hilft es kleinere Zwischenziele und Etappen festzulegen. Und wenn man die ersten Einheiten moderat gestaltet, dann fällt es leichter, das Vorgenommene auch umzusetzen.

– Es gibt Menschen, die mögen keine Fitness-Studios. Gibt es Alternativen? Sollten „Ungeübte“ zu Hause alleine trainieren (z.B. mit Fitness DVDs und Co.)?

Jeder Mensch ist individuell und so sind es auch die Vorlieben, die die Bewegung betreffen. Hier hilft auszuprobieren. Es gibt natürlich auch für Ungeübte Fitnessprogramme für zu Hause, aber der Effekt und Spaß ist in der Regel größer, wenn man sich vom Profi einweisen lässt. Ob man dann später weiterhin einen Kurs besucht oder lieber alleine, z.B. mit Musik im Ohr, loszieht, findet am besten jeder selbst heraus. Auch im Sport sollten den Vorlieben keine Grenzen gesetzt werden!

– Wie groß ist die Gefahr beim Einstieg / Wiedereinstieg, sich und seinen Körper zu überfordern? Was ist gerade in der Anfangszeit zu beachten?

Das hängt sehr stark von der Sportart ab: Beim Radfahren, Schwimmen, Walking sind die Risiken eher gering. Dagegen sieht es beim Laufen oder bei beliebten Kursen wie Crossfit sieht es anders aus. Bei allen Sportarten mit Sprungbelastungen, schnellen Richtungswechseln oder Bewegungen, Antritten und einer hohen Koordination, kann es leichter zu Rupturen oder Überlastungen der Strukturen wie Sehnen, Bändern und Muskeln kommen.

– Können speziell auf Sportler abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel wie Orthomol Sport unterstützen?

Der Körper ist nicht in der Lage alle Vitamine und Mineralstoffe, die er bei intensiver sportlicher Belastung besonders benötigt, selbst zu produzieren. Umso wichtiger ist es, dass wir dem Körper diese Stoffe in ausreichender Menge wieder zu führen, am besten über die übliche Ernährung. Umso besser, wenn es Produkte gibt, die darauf spezifisch und zielführend abgestimmt sind!

 – Das neue Orthomol Sport prepare enthält u. a. Koffein, BCAAs, Kreatin, Arginin, Glucosamin, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure. Inwiefern können diese Inhaltsstoffe einen Beitrag zur Unterstützung leisten?

Orthomol Sport prepare  ist darauf abgestimmt, den Sportler für die anstehende Belastung „aufzuwecken“ und den Körper vorzubereiten. Ein Formel-1-Auto fährt auch nicht mit Diesel, sondern wahrscheinlich sogar mit etwas Besserem als Super-plus 😉.

 – Es ist Ski-Saison. Die letzte sportliche Aktivität liegt genau ein Jahr zurück (nämlich im letzten Ski-Urlaub). Welche Risiken könnte dies mit sich bringen? Wie sollte man sich auf den Ski-Urlaub vorbereiten?

 Selbst wenn der Skilauf, wie in meinem Fall, als Wettkampfsport betrieben wird, geht man nach der Sommerpause immer äußerst vorsichtig mit den ersten Tagen auf „2 Brettern“ um – selbst wenn man es da dann sehr langsam angehen lässt. Woran liegt das? Im Skifahren wirken sehr viele starke Kräfte auf (im Skischuh und Bindung) auf fixierte Strukturen ein. Hangabtriebskraft, Beschleunigung, schnelle Richtungswechsel und hinzu kommt ein ständig wechselnder Untergrund. Besonders gefährlich, wenn man vom festen, harten Untergrund, wo leicht Geschwindigkeit aufgebaut wird, in tiefes bremsendes Gelände fährt und abrupt abgebremst wird. Der klassische Fall für Bänderrisse und Meniskusverletzungen im Knie. Hinzu kommen natürlich die Risiken durch Unfälle mit anderen Skifahrern. Dabei gilt: Je höher meine muskuläre Kraft, aber auch je höher meine Flexibilität und Dehnbarkeit meiner Strukturen ist, desto geringer das Risiko für Verletzungen.

Wir bedanken uns herzlich bei Susanne Buckenlei für das aufschlussreiche Interview! Wer mehr über Susanne erfahren möchte, schaut am besten direkt hier: https://susanne-buckenlei.de

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