Tipps und Tricks von unserer Orthomol Sport-Reporterin

Wie Ihr wisst, war unsere rasende Orthomol Sport-Reporterin Ramona bereits im Januar mit Mocki bei der Larasch Laufreise. Dort ging es natürlich sportlich intensiv zur Sache – und da viele von Euch wohl gerade mitten in der Saisonvorbereitung sind, passt Ramonas Bericht über Prävention und Regeneration jetzt bestens.

Nachstehend lest ihr, wie Ramona die harten Trainingstage gemeistert hat. Ihre Tipps eignen sich hervorragend für alle, die sportlich unterwegs sind, auch wenn ihr gerade nicht im Trainingslager seid.

Unsere „rasende Orthomol Sport-Reporterin“ über die Themen: Regeneration und Rücksichtnahme auf sich selbst:

Das Stichwort „Rücksicht“ sollte besonders im Trainingslager nicht unter den Tisch fallen. Denn übermotiviert wie man ist, ist die Gefahr groß, sich „abzuschießen“, um es mal im Läuferjargon auszudrücken.

Natürlich ist hartes Training unabdingbar, und gerade im Trainingslager kann man großzügig an der Intensität und dem Umfang schrauben. Aber Übermut kann auch zu viel des Guten sein. Dasselbe gilt im Trainingsalltag. Manchmal ist weniger eben mehr.

Zu engagiertes Training fängt häufig bereits im Kopf an, wenn der Ehrgeiz die körpereigenen Signale bewusst ignoriert. So kann der Ehrgeiz eine große Stärke, aber auch zeitgleich Schwäche sein, wenn ein Athlet übertreibt.

„Rücksicht“ auf den eigenen Körper zu nehmen zahlt sich vor allem langfristig aus! Und mit der richtigen Weitsicht kann beispielsweise Verletzungen vorgebeugt werden.

Zu diesem Thema gab es während der Larasch Laufreise einen Themenabend. Der Sportmediziner Dr. Paul Schmidt stand Frage und Antwort und gab hilfreiche Tipps.

Alles in Maßen

Grundsätzlich gilt: Sport tut gut. Zudem ist ausgewogene Ernährung ein Erfolgsfaktor. Aber wie so oft ist die Devise: alles in Maßen!

Im Trainingslager findet man natürlich weniger zu einer sportlichen „Mitte“ und setzt bewusst eine Trainingsschippe oben drauf, aber ganzheitlich betrachtet – also die Zeit vor und nach dem Trainingslager mit eingeschlossen – sollte die Balance wieder stimmen. Denn keiner sollte das Pensum im Trainingslager über Wochen aufrecht erhalten. „Die Dosis macht’s“, wie Dr. Paul Schmidt betont.

Passende Überleitung zu den Worten auf einer der Vortragsfolien: „Keine Wirkung ohne Nebenwirkung!“ Bezogen auf das Laufen heißt das: Es entscheiden die Distanz, die Lauferfahrung, zurückliegende Verletzungen, die Trainingsplanung, der Laufuntergrund oder nur der Laufschuh über potentielle „Nachwehen“.

Oft schafft eine gewisse Abwechslung jene gesunde Mitte. Bedeutet: häufiger einfach mal die Laufstrecke, die Straßenseite oder den Untergrund wechseln, sich vielleicht auch ein paar neue Laufschuhe gönnen.

Tricks für die Regeneration

Die Belastungen variieren und besonders nicht auf Teufel komm raus seine Beine schinden, um doch noch weitere Kilometer oder eine weitere Einheit draufzusetzen. Auch im Trainingslager gilt, ein Schritt zurück bringt dich manchmal zwei vor. Schließlich haben Athleten ein Ziel, das sie erreichen wollen. Also warum nicht mal probieren, das Ziel, auch mit weniger früher zu erreichen?! Geduld und Kontinuität zahlen sich aus…

…aber auch gewisse Tricks, die die Regeneration beschleunigen:

Nach intensiven Einheiten wie z.B. Tempowechsel beim Fahrtspiel, quasi ein Garant für müde Beine, bieten sich Wechselbäder an, die die Durchblutung anregen. Eisbäder wiederum lassen die Muskelfasern lediglich zusammenziehen und verhindern Wassereinlagerungen. Zudem werden mögliche Risse in den penetrierten Muskelfasern nur zusätzlich gereizt.

Im Laufen sind natürlich besonders die unteren Extremitäten betroffen.

Das typische ‚Läuferknie‘, Probleme an der Achillessehne, der langwierige Fersensporn, feste Waden oder das Schienbeinkantensyndrom sind alles Symptome, die mehr als nur einer kennt. Dementsprechend hoben sich auch die Hände (meine eingeschlossen), als Paul Schmidt fragte, ob jemand bereits Erfahrung mit etwaigen Verletzungen hat.

Die Ursachen sind oft auch bekannt: Fehlbelastungen „dank“ z.B. eines Beckenschiefstands oder Senkfüße (Überpronation), ein hoher Muskeltonus (Verspannungen), die mangelnde Flexibilität und wie so oft das Ignorieren des notwendigen „Stabi-Trainings“.

Für schmerzfreies Laufen

Um schmerzfrei laufen zu können, muss der eigene Körper selbst rund laufen. Und damit er das tut, müssen wir auch die anderen Komponenten ins Training einbeziehen, die in der Summe einen gesunden Laufstil ausmachen und die letztendlich den Trainingserfolg bestimmen.

Und da wären wir wieder bei der gesunden Mitte. Findet diese, ist meine Empfehlung für euch.

Denkt daher an:

  • regelmäßiges Dehnen
  • die Blackroll oder allgemein Massagen (in der Kombination mit Saunagängen)
  • Stabilitäts-Übungen für die Körperkräftigung und zum Ausgleich von 
körpereigener Dysbalancen und Fehlstellungen
  • Um die Schnelligkeit zu trainieren, setzt anstelle der Kraftausdauer auf Maximalkrafttraining (also vier bis fünf Wiederholungen mit maximalem Krafteinsatz).
  • Kurzum: Investiert manchmal mehr Zeit und Kraft in notwendige Nebenschauplätze anstatt unnötige Kilometer draufzusetzen. Am Ende entscheidet das Gesamtpaket!

 

Gutes Training wünschen Euch Ramona und Orthomol Sport!

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