Auf die Kombination kommt es an.

Vitamine sind für Sportler mindestens so bedeutend wie ein effektives Training. Dieselbe Bedeutung haben Mineralstoffe, Fettsäuren sowie andere vitaminähnliche Substanzen. All diese Mikronährstoffe beeinflussen die Gesundheit und Ihre persönliche Energie: Sie fördern die Leistungsfähigkeit, die Regeneration und unterstützen die Widerstandskraft Ihres Körpers.

Eine wichtige Aufgabe der orthomolekularen Medizin liegt daher darin, dem Körper die entscheidenden Mikronährstoffe in bedarfsgerechter Dosierung und Zusammensetzung zuzuführen. Da die einzelnen Mikronährstoffe synergistisch wirken, ist es wichtig, sie als Kombination zuzuführen. Das bedeutet zum Beispiel, dass sie nur in einer optimalen Kombination auf den Ablauf des Energiestoffwechsels sowie den Aufbau des Immunsystems positiv wirken können.

Es wird schnell deutlich, dass sich eine einseitige Ernährung (oder Nährstoffverluste, die nicht ausreichend ausgeglichen werden) auf den reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels eines Sportlers sehr ungünstig auswirkt.


Leistungsfähigkeit

Um seine volle Leistungskraft ausschöpfen zu können, muss Ihr Körper alle Reserven mobilisieren. Wecken Sie, was in Ihrem Körper steckt. Verschiedene Mikronährstoffe helfen Ihnen dabei.

B-Vitamine

Der so genannte „Vitamin-B-Komplex“ spielt in vielen Abläufen des Energiestoffwechsels eine entscheidende Rolle – und damit auch für die Energiebereitstellung. Sportler sollten aus diesem Grund auf eine ausreichende tägliche Zufuhr achten. So werden zum Beispiel Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure benötigt, um Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zu bilden und somit die Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Übrigens sind Vegetarier im Allgemeinen schlechter versorgt und sollten insbesondere ihre Versorgung mit Vitamin B12 und Eisen im Auge behalten.

Natürliches Vorkommen: Milchprodukte, Fisch, Sojabohnen, Linsen, Eier, Vollkornprodukte.

Um die empfohlene Menge an Vitamin B12 (die eine Tagesportion Orthomol Sport enthält) zu sich zu nehmen, könnten Sie zum Beispiel 2,25 Liter Vollmilch trinken.

L-Carnitin und Coenzym Q10

Die vitaminähnliche Substanz L-Carnitin ist unverzichtbar für den Transport langkettiger Fettsäuren in die Kraftwerke der Zellen (Mitochondrien), wo diese zur Energiegewinnung benötigt werden. L-Carnitin ist somit ein sehr wichtiger Mikronährstoff, mit dem der Sportler seine Leistungsfähigkeit optimieren kann. Coenzym Q10 ist ebenfalls wichtig für eine optimale Versorgung des Energiestoffwechsels. So wird es genauso für die Energiegewinnung aus Fettsäuren benötigt.

Natürliches Vorkommen: Fleisch (insbesondere Lamm), Fisch, Milch, Käse, Broccoli

Magnesium

Der Mineralstoff Magnesium ist wichtig für die Kontraktion der Muskulatur und somit auch für den Energiestoffwechsel. Bei Magnesium-Mangel können Muskelkrämpfe die Folge sein. Magnesium wird über den Schweiß ausgeschieden. Deshalb ist besonders für Sportler eine ausreichende Zufuhr des Mineralstoffs eine wichtige Voraussetzung für Leistungsfähigkeit.

Natürliches Vorkommen: Gemüse, Nüsse, Milchprodukte, Getreideprodukte

Eisen

Eisen ist wichtig für die Bildung der roten Blutkörperchen. Es unterstützt das Immunsystem und die Widerstandskraft des Körpers. Als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs gewährleistet es den Sauerstofftransport im Körper und hat so einen positiven Einfluss auf die Energiebereitstellung.

Natürliches Vorkommen: Kalbfleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Brot.


Mikronährstoffe fördern die Regeneration

Sicher denken auch Sie: „Nach dem Sport ist vor dem Sport.“ Ebenso kennen Sie aber die Zeiten, in denen das Fitwerden nach einem Training oder Wettkampf zu lange dauert. Unmittelbar nachdem die Belastung endet, beginnt Ihr Körper mit der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen. Muskeln und Gelenke erholen sich für neue Aufgaben. Mikronährstoffe können diese Prozesse unterstützen und beschleunigen sowie dazu beitragen, dass Ihr Körper seine Akkus schnell wieder auflädt.

Calcium und Vitamin D

Für Sportler ist Calcium wichtig. Ein Baustein, der für Knochen und Zähne sowie für die Muskelkontraktion benötigt wird. Da der Körper Calcium über den Schweiß verliert, haben viele Sportler hier einen Mangel. In diesem Fall nutzt der Körper die Knochen als Reserve – die Gefahr von Stressfrakturen steigt. Eine ausreichende Calcium-Versorgung kann dieses Risiko nachhaltig senken und die Regeneration fördern. Damit der Körper größere Mengen von Calcium aufnehmen kann, ist eine ausreichende Aufnahme von Vitamin D3 sinnvoll.

Natürliches Vorkommen: Käse, Milch, Milchprodukte.

Kalium

Kalium fördert die Speicherung von Glykogen (Kohlenhydrate) in der Muskulatur. Dies ist wichtig für deren Regeneration. Eine ausreichende Kaliumversorgung ist die Voraussetzung für das schnelle Auffüllen der entleerten Energiespeicher.

Natürliches Vorkommen: Spinat, Mangold, Bananen, Kartoffeln.

Um die empfohlene Menge an Vitamin D (die eine Tagesportion Orthomol Sport enthält) zu sich zu nehmen, könnten Sie zum Beispiel 160 g Morcheln essen.


Mikronährstoffe stärken Ihre Widerstandskraft

Ihre sportlichen Leistungen sind nicht nur für den Bewegungsapparat und das Herz-Kreislauf-System eine Herausforderung. Der hohe Energieaufwand bedeutet auch, dass im Gegenzug an anderen Stellen die Kräfte verloren gehen – zum Beispiel in der Immunabwehr. Und Sie wissen, dass Trainingsausfall im Winter für Sie Leistungsbeeinträchtigung im Sommer bedeuten kann. Deswegen ist es für Sie wichtiger denn je, die eigenen Abwehrkräfte zu unterstützen, um Infektionen vorzubeugen und die beim Sport entstehenden freien Radikale zu neutralisieren. Die richtigen Mikronährstoffe leisten hier einen wertvollen Beitrag.

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Als Antioxidanz (gemeint sind Substanzen, die den Körper vor Angriffen durch freie Radikale schützen, indem sie diese binden oder neutralisieren) ist Vitamin C von entscheidender Bedeutung für den Zellschutz, da es als so genannter „Radikalfänger“ agiert.

Natürliches Vorkommen: Zitrusfrüchte, Grünkohl, Paprika, Fenchel, Äpfel.

Vitamin E (Tocopherol)

Auch dieses Vitamin gehört zu den Antioxidanzien. Es beugt der Zellschädigung vor, indem es die ungesättigten Fettsäuren in den Zellmembranen vor Radikalen schützt.

Natürliches Vorkommen: Pflanzenöle, Rotbarsch, Getreide, Haselnüsse.

Spurenelemente

Diese Mineralstoffe unterstützen die körpereigene Abwehr auf vielfältige Weise – als Cofaktoren antioxidativer Enzyme. Spurenelemente wie Zink, Selen, Eisen und Kupfer unterstützen beispielsweise die Wirkung von Vitamin C.

Natürliches Vorkommen: Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind zum Beispiel Bioflavonoide, die als natürliche Antioxidanzien die Funktion der Immunzellen unterstützen.

Natürliches Vorkommen: Orangen, Zitronen


Ernährungserhebung am Olympiastützpunkt Rhein/Ruhr

Sportlerernährung kritisch untersucht

„Die Sportlerernährung ist häufig unzureichend“ sagt Ursula Girreßer, Dipl. Oecotrophologin am Olympiastützpunkt Rhein/Ruhr. Zusammen mit der Fachhochschule Niederrhein hat sie das Ernährungsverhalten von 40 Leistungs- und Freizeitsportlern untersucht. Das Ergebnis zeigt deutlich: Sowohl Leistungs- als auch Freizeitsportler schaffen es nicht, ihren Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen über die Ernährung zu decken.

Ernährungserhebung

Nur in Einzelfällen bekamen die Sportler von den 21 untersuchten Mikronährstoffen die Mengen, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, oder erreichten ihren persönlichen Referenzwert, der sich proportional aus dem höheren Kalorienverbrauch bei sportlichem Training ergibt.

Selbst Leistungssportler schienen ihre Ernährung nicht besonders ernst zu nehmen: Zwar waren sie durchschnittlich etwas besser mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt als die Breitensportler, bekamen aber trotzdem von vielen Vitaminen höchstens die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis.

Andere Untersuchungen der Olympiastützpunkte in Frankfurt-Rhein- Main und Stuttgart ergeben ein ähnliches Bild. Die Ernährungserhebungen mit weiteren 69 Sportlern zeigten, dass auch hier die Ernährung der Sportler verschiedenster Disziplinen häufig defizitär war. Offenbar sind viele Sportler mit den Empfehlungen zur gesunden Ernährung in ihrem Alltag überfordert. Wer nebenberuflich zwischen einer Stunde (Breitensportler) und drei Stunden (Leistungssportler) trainiert, für den ist gesunde Ernährung auch ein Zeitfaktor. „In einer solchen Situation empfehlen wir unseren Sportlern, Mikronährstoffe gezielt zu ergänzen. Es gibt heute Mikronährstoffkombinationen, wie Orthomol Sport der Firma Orthomol, die speziell auf die Bedürfnisse von Sportlern zugeschnitten und nachweislich frei von anabolen Substanzen sind“, erklärt Girreßer. „Solche Produkte, sind aber kein Freibrief für eine unausgewogene Ernährung. Eine gesunde Ernährung mit vollwertigen Lebensmitteln sollte in den Tagesablauf der Sportler gehören wie das tägliche Training. Sportler, die das umsetzen stellen nach unseren Beobachtungen schnell fest, wie wichtig die Ernährung für Leistungsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Regeneration ist.“

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