
Sie ist eine der härtesten Ausdauerdisziplinen: Open Water Schwimmen oder auch Freiwasser- bzw. Langstreckenschwimmen genannt. Bei dieser noch jungen olympischen Sportart wird, wie der Name verrät, im offenen Wasser geschwommen und eine Distanz von 5, 10 oder 25 Kilometern zurückgelegt.
Nadine und Christian Reichert sind seit Jahren als Profi-Schwimmer erfolgreich im offenen Wasser unterwegs. Gerade sind sie von den sechsten Weltmeisterschaften im Freiwasserschwimmen aus dem kanadischen Roberval zurückgekehrt...
Dort stellten 16 Grad Wassertemperatur und eiskalter Wind über dem Lac St. Jean das junge Paar auf eine harte Probe. Am Ende musste Christian sogar wegen Unterkühlung ärztlich behandelt werden.
Diese Maßnahmen sind selten, aber nicht ungewöhnlich nach Schwimmeinsätzen im freien Gewässer. Kälte, Wellen, Strömungen, Quallen – Open Water Schwimmer haben mit jeder Menge Widrigkeiten zu kämpfen. „Aber genau das macht die Wettkämpfe so einzigartig,“ erklärt Christian Reichert. „Man weiß nie genau, was einen im Wasser erwartet.“
Aber nicht nur die Witterung zwingt die Athleten manchmal, die Zähne zusammen zu beißen. Denn im Wettstreit um die beste Platzierung wird das Freiwasserschwimmen schnell zum Vollkontaktsport. Wie beim Rad fahren bilden die Schwimmer kleine Gruppen, nur statt im Windschatten wird hier versucht im Sog des anderen Kräfte zu sparen. Da bleiben Schläge und Tritte nicht aus.
Die extremen Bedingungen stellen auch hohe Anforderungen an die körperliche Fitness der Athleten. „Das Thema Ernährung spielt dabei natürlich eine wesentliche Rolle, denn nur wenn wir gesund und fit sind, können wir Topleistungen bringen,“ erklärt Nadine Reichert. „Eine gute Mikronährstoffbilanz ist da sehr wichtig. Gerade nach solch harten Bedingungen wie am Lac St. Jean muss der Körper widerstandsfähig sein und sich schnell regenerieren können. Orthomol Sport hilft uns dabei.“
Doch viel Zeit zur Regeneration bleibt dem Paar aus Wiesbaden nicht, denn bereits zwei Wochen nach Ende der Weltmeisterschaft trifft sich die europäische Elite schon wieder am Balaton. Bei angenehmen 28 Grad Wassertemperatur ist das Saisonziel für die Reicherts hier ein Platz unter den ersten Acht. Wir drücken die Daumen!
Wie es den Reicherts bei der Schwimm-EM ergangen ist, erfahren Sie hier:
www.dsv.de